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Kindersitz, Autositz

Reboarder, Reboard-Kindersitz

Baby sollte so lange wie möglich rückwärts gerichtet in einer Babyschale oder einem "Reboarder" im Auto mitfahren. Die Reboard-Kindersitze sind rückwärts, also entgegen der Fahrtrichtung gerichtet. Und genau deshalb bieten sie dem Baby und Kleinkind den besten Schutz bei einem Frontalaufprall, der Körper und Kopf werden von der gesamten Fläche des Sitzes gehalten und nicht nur von Gurten.

Ein rückwärts gerichteter Kindersitz reduziert das Verletzungsrisiko bei einem Frontalaufprall um mehr als 80 % gegenüber einem herkömmlichen vorwärts gerichteten Sitz mit Hosenträgergurt. Das belegte eine Studie des VTI, einem Schwedischen Forschungsinstitut für Strassen und Transport, Rapport 489A, 2003, PDF Download (englisch) s. unten.

Dieses Argument überzeugt die Schweden: Hier werden Kinder tatsächlich bis mind. zum dritten Lebenjahr im Reboarder transportiert, und siehe, die Unfallstatistiken machen es sichtbar: Eine weitaus geringere Zahl an Kindern in der Gruppe 1 werden in Verkehrsunfällen verletzt oder gar getötet. Warum also sind die Reboard-Kindersitze so wenig verbreitet?

Kaum hatten die Reboarder ihren Vormarsch in punkto Sicherheit auf dem Markt geschafft, da kamen auch schon die ersten "Beschwerden" von Kunden, und auch der ADAC und die Stiftung Warentest machten es ihm nicht einfach: Die Reboard-Kindersitze schnitten zwar hinsichtlich Sicherheit am besten ab, aber die Kriterien Bedienerfreundlichkeit, Handlichkeit und der mehr benötigte Platz ließen die Reboarder nie zu den Testsiegern gehören. Wie gesagt: Obwohl sie in punkto Sicherheit als Testsieger abschnitten!
Dann kamen die Kindersitze mit Fangkörper auf den Markt, sie haben die Prüfungsinstitute absolut überzeugt! Und so investierten die Kindersitz-Hersteller nicht mehr großartig in den Reboarder: Es gibt nur wenige Modelle.

Die perfekte Kombination aus der Sicherheit eines rückwärtsgerichteten Auto-Kindersitzes und der sehr guten Handhabung (nämlich durch eine Isofix-Halterung) machen folgende Reboarder, was sich auch gleich im Test 2013 zeigte:

Stiftung Warentest 05/2013: gut (2,0). ADAC 05/2013: gut.
 

Man unterscheidet Reboarder, die man nur mit Isofix montieren kann und welche, die man auch ohne Isofix platzieren kann. Die mit Isofix sind der viel handlicher zum Ein- und Aussteigen, die ohne Isofix kann man sehr gut als Übergang von der Babyschale zum nächst höheren Auto-Kindersitz nutzen.

Untersuchungen nach VTI - Schwedisches Forschungsinstitut für Strassen und Transport, Rapport 489A, 2003: PDF-Download, englisch




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