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Babynahrung

Gesunde Babynahrung – lieber selbst kochen

Babyfertignahrung sei zu salzig oder zu süß, kritisierten erst vor einigen Monaten die Verbraucherschützer von Foodwatch erneut.

Zu viel Zucker und Salz schaden nicht nur dem Körper, sondern können auch die Geschmacksentwicklung des Kindes behindern. Wer sein Baby gesund heranwachsen sehen möchte, sollte die Babynahrung lieber selbst kochen. Auch für unterwegs.

Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe in Babynahrung wird seit Jahren von Ernährungsexperten und Ärzten kritisiert. Zwar gibt es in Deutschland die Diätverordnung für Baby- und Kindernahrung, doch diese macht keine konkreten Angaben darüber, in welcher Menge Inhaltsstoffe wie Zucker oder Salz in der Babykost auftauchen dürfen.

Die Hersteller halten sich meist nicht an die Empfehlungen, die Ärzte für eine babygerechte Ernährung aussprechen, machen aber offiziell Werbung mit einer gesunden Kost. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch forderte deshalb im September erneut eine strengere gesetzliche Regelung für Kindernahrung.

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© istock.com/margouillatphotos

Der zu hohe Zucker- und Salzgehalt kann bei Säuglingen und Kleinkindern zum einen zu einer Überfütterung führen, sodass schon in jungen Jahren die Grundsteine für eine Fettleibigkeit entstehen. Die inneren Organe werden stärker belastet als gesund wäre. Die Entwicklung von frühkindlichem Karies wird gefördert, was wiederum auch die spätere Zahnentwicklung beeinträchtigen kann. Zudem erhöht sich das Risiko für eine spätere Diabetes-Erkrankung drastisch.

Am meisten leidet jedoch die Geschmackentwicklung des Kindes unter dem hohen Gehalt an Zucker, Salz und künstlichen Aromen. Die Geschmacksnerven werden in jungen Jahren erst ausgebildet. Eine zu süße oder salzige Nahrung verfestigt die Kinder auf diese Geschmacksrichtungen, sodass sie auch später lieber zu Süßem oder Salzigem greifen. Der Hang zu Übergewicht und ungesunder Ernährung wird also schon in diesen jungen Jahren gefördert. Mehr zu den Kritikpunkten an Babynahrung sind auch in diesem Artikel nachzulesen.

Fertige Gläschen locken damit, dass Eltern damit weniger Arbeit haben. Doch selbstgemachte Babynahrung lässt sich auch gut vorkochen und einfrieren, sodass berufstätige Eltern vor allem werktags genügend freie Zeit haben.
Zudem kann der Inhalt selbst zusammengestellt werden. Mit einem Hochleistungsmixer mit Glasbehälter lassen sich die Breisorten auch schon kurz nach dem Kochen zubereiten. Die Zutaten werden zu einem feinen Brei vermixt, den das Baby gut verdauen kann. Solche Mixer gibt es zum Beispiel unter www.perfektegesundheit.de.

Wann Eltern mit dem ersten Brei beginnen können, gibt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in ihren Ernährungsempfehlungen an:

  • Die erste Beikost sollte zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat gefüttert werden. Die Beikost ist ein Zusatz zum Stillen und soll die Umstellung zu fester Nahrung erleichtern.
  • Glutenhaltige Nahrungsmittel wie Kekse, Getreidebrei, Zwieback, etc. sollten frühestens ab dem 4. Lebensmonat, jedoch nicht später als dem 7. Monat gegeben werden, um eine Unverträglichkeit zu vermeiden.

Auf der Seite www.breirezept.de finden Eltern einen hilfreichen Beikostplan und viele gesunde Rezepte für selbstgemachte Babynahrung:

  • Es wird mit einem Gemüsebrei aus einer Gemüsesorte, z. B. Karotte begonnen.
  • Wenn der erste Brei eine Woche lang gut vertragen wird. Kann mit einem Gemüse-Kartoffel-Brei weitergemacht werden, also z. B. Karotte plus Kartoffel.
  • Nach wiederum einer Woche kann ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei gefüttert werden.
  • Etc.




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