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Hebammenberatung

Krank in der Schwangerschaft?

Die Hälfte aller Anfragen zum Thema Schwangerschaft handeln von Beschwerden und Erkrankungen, ihre Folgen für das Baby und mögliche Therapien. Darum geht es hier um: Erkältung, Husten, Schnupfen, Durchfall, Fieber, Kopfschmerzen, Einsatz von Paracetamol, ...
Ich erläutere Ihnen hier die häufigsten dieser Probleme, ggf. ihre Ursachen und  Auswirkungen für Ihr Baby und natürlich auch die Behandlungsmöglichkeiten.

Erkrankungen und Beschwerden in der Schwangerschaft

Erkrankungen und Beschwerden in der Schwangerschaft

Medizin bei einer Erkältung in der Schwangerschaft

Eine Erkältung ... tja, ich denke, jede Schwangere wird es mindestens einmal treffen, sodass ich einfach einmal hiermit anfangen möchte. Der Grund liegt auf der Hand: jeder Mensch, ob alt oder jung, schwanger oder nicht schwanger, kommt mit Menschen zusammen, die wiederum husten, niesen oder eben einfach "nur" erkältet sind.
Die Ansteckungsmöglichkeiten sind also vielfältig und ihnen ist realistisch auch nicht wirklich auszuweichen. Hinzu kommt während der Schwangerschaft eine allgemeine Immunschwäche. Der Körper ist einfach mit so vielen anderen Dingen beschäftigt, dass diese kleinen Grippe-Eindringlinge übersehen werden.

Schließlich ist es doch eine Meisterleistung des Körpers, einem neuen Leben all das zu bieten, was es in seinen ersten 40 Lebenswochen benötigt.Und dass dabei das ein oder andere vernachlässigt wird, sei ihm wohl verziehen ;-) Ich werde nun die typischen Grippesymptome im Einzelnen erläutern, wobei ich gleich vorab erwähnen möchte, dass eine "normale" Erkältung keine Gefahr für Mutter und Baby darstellt!!!

Husten - Viele Frauen machen sich Sorgen, ob die ständige Erschütterung durch das Husten dem Baby in irgend einer Form schaden könnte: Nein, ich vermute eher, dass die Zwerge das sogar recht spaßig finden. Schließlich bekommen sie mit jeder Hustenattacke eine extra Schaukelaktion geliefert - und das hat noch kein Baby gestört. Als Therapie (falls Sie das Husten verständlicherweise stört) sollten Sie anfänglich sicherlich die typischen Hausmittel wie das Einreiben oder Inhalieren mit ätherischen Ölen versuchen. Viel frische Luft, eine warme Badewanne und die nächtliche Oberkörper-Hochlagerung kann ebenfalls Linderung bringen. Wenn es allerdings zu schlimm wird und die Nächte permanent hierdurch gestört werden, so können Sie auch für kurze Zeit kodeinhaltige Hustentropfen nehmen. Beschränken Sie dies aber bitte wirklich nur auf die Nacht, da der hierdurch verursachte Hustenstopp nicht ganz ungefährlich ist. Schließlich werden die infektiösen Keime nun nicht mehr abgehustet, sondern verbleiben in den Bronchien und können sich vergnügt vermehren. Dem Baby schadet dies nicht.

Schnupfen - Sogar bei starkem Schnupfen besteht für das Baby keine Gefahr, selbst wenn Sie kräftig schniefen müssen und dadurch die Bauchmuskulatur doch sehr anstrengen! Auch hier können Sie mit ätherischen Ölen sehr viel erreichen, doch wenn dies alles nichts mehr hilft, so ist gegen die Einnahme von Nasentropfen/-spray sicherlich nichts einzuwenden. Allerdings müssen Sie für Ihre eigenen Gesundheit auf den Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Mitteln verzichten, da die Gewöhnungsgefahr doch sehr groß ist. Versuchen Sie doch einmal Meersalz, Kochsalzlösung oder Nasentropfen für Neugeborene. Im Regelfall genügt dies völlig!!! Und wenn Ihr Baby einmal Schnupfen bekommen sollte, haben wir Ihnen auf unserer Seite Baby's Gesundheit alles Wichtige für freie Atemwege zusammengestellt.

Fieber - Fieber ist eine ganz normale und sogar erwünschte Reaktion des Körpers. Durch die Erhöhung der Temperatur versucht der Körper die Lebensqualität der Bakterien oder Viren so zu reduzieren, dass eine Vermehrung und Ausbreitung nicht mehr oder zumindest nur noch verzögert möglich ist. Somit ist es auch gar nicht schlimm, wenn Sie im Zuge einer Erkältung erhöhte Temperatur oder Fieber bekommen. Solange die Temperatur nicht über 39 Grad steigt, können Sie sich auch hier wieder mit den typischen Hausmitteln helfen Wadenwickel und viel, viel Trinken! Sollte das Fieber über einen längeren Zeitraum anhalten und nicht in direkter Verbindung mit einer Erkältung stehen, so sollten Sie bitte Ihren Arzt aufsuchen. Es wird der Ursache dann auf den Grund gehen.

Kopf- und Gliederschmerzen - Sicherlich auch eine ganz unangenehme und schmerzhafte Begleiterscheinung von Erkältungskrankheiten. Eine warme Badewanne bekämpft zwar meist mit viel Erfolg die Gliederschmerzen, verstärkt aber unter Umständen die Kopfschmerzen. Versuchen Sie einfach, was Ihnen gut tut.
Nehmen Sie bitte während der Schwangerschaft – egal in welcher Woche Sie sich befinden – kein Kombinationspräparat (Produktnamen möchte ich hier verständlicherweise nicht nennen – bei Bedarf mailen Sie mich einfach an). Ein Teil der Inhaltsstoffe werden Ihrem Baby nicht wirklich gefallen. Bei lang anhaltenden (bakteriellen) Erkältungen, verbunden mit Gewichtsabnahme und fehlender Besserungen, sollten Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell ein Antibiotikum nehmen. Denn irgendwann kann sich Ihr Körper nicht mehr aus eigener Kraft helfen und benötigt einfach Unterstützung. 

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Durchfall kann, unabhängig von der Schwangerschaft, viele Ursachen haben. Angefangen von Stress und Aufregung, können auch „alltägliche“ und harmlose Viren und Bakterien der Auslöser hierfür sein – allerdings gibt es leider auch die etwas ernstere Variante wie Salmonellen oder verdorbene Nahrung... Solange die Symptome nach 24 Stunden wieder rückläufig sind, brauchen Sie weiter nichts zu unternehmen. Sollten die Beschwerden allerdings länger anhalten, so lassen Sie die Ursache bitte bei Ihrem Arzt abklären. Aber was können Sie nun veranstalten, damit es Ihnen wieder besser geht? Oberstes Gebot: Ruhe, Ruhe und nochmals: Ruhe! Legen Sie sich hin, lagern die Beine ein wenig hoch und versuchen zu entspannen. Die alten Hausmittelchen unserer Großmütter helfen in der Regel eigentlich prima und sind für Mutter und Baby völlig bedenkenlos einsetzbar:

Cola und Salzstangen - Ausgeschlagene und gut verdünnte Cola bringen den Kreislauf wieder in Schwung, die Salzstangen sind leicht verdaulich und gleichen den Salzverlust schnell wieder aus.

Schwarzer Tee - Wenn Sie es schaffen, hier auch noch eine Prise Salz mit hinein zu mischen, wird ebenfalls der Salzverlust ausgeglichen, wobei der Tee in diesem Fall auch eine leicht stopfende Wirkung hat.

Tee mit Zwieback - Beides ist leicht verdaulich, wirkt stopfend und gleichzeitig bietet der Zwieback eine schnelle Möglichkeit, dem gebeutelten Körper ein bisschen Energie zu liefern.

Banane/Apfel - Der Banane wird ja schon immer die stopfende Wirkung nachgesagt – dass der geriebene und etwas bräunlich gewordene Apfel genau so reagiert, ist leider nicht so bekannt.

Die meist mit Durchfall einhergehenden Darmkrämpfe lassen sich prima mit feuchtwarmen Wickeln behandeln. Hierfür einfach einen Waschlappen oder das warme Kirchkernkissen auf den Bauch gelegt – und schon werden Sie die erste Besserung bemerken.

Wenn dies alles nichts hilft, Sie aber noch einen Joker vor dem Arztbesuch ziehen wollen, so versuchen Sie es doch einmal mit dem in Apotheken erhältlichen Colina. Dies ist ein mäßig schmeckendes Pulver, welches in Flüssigkeit aufgelöst wahre Wunder bewirken kann. Es ist auch bedenkenlos später dann einmal bei Ihrem Baby anzuwenden.

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Ob nun Kopfschmerzen unter den Begriff „Erkrankungen“ fallen oder nicht – Kopfschmerzen sind wohl die häufigsten und sicherlich je nach Ausprägungsgrad unangenehmsten (Dauer-)Probleme während und auch außerhalb der Schwangerschaft. Nimmt man aber im nicht schwangeren Zustand mal schnell eine entsprechende Schmerztablette, so wird mit Baby im Bauch dieser Griff zu Medikamenten aber immer reiflich abgewogen (was auch völlig richtig ist). Die Ursachen sind genau so vielfältig wie die Art und Lokalisation des Kopfschmerzes. Versuchen Sie erst einmal den Auslöser des Kopfschmerzes heraus zu bekommen. Häufige Ursachen sind Stress, Wetterwechsel, ungesunde Körperhaltung (viel Sitzen), Umwelteinflüsse wir schlechte Luft oder zu wenig Frischluft, Erschöpfung oder Überanstrengung, Probleme jeglicher Natur – aber auch die hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft. Versuchen Sie dann, den Übeltäter möglichst zu umgehen, indem Sie sich häufigere Ruhephasen gönnen, einen ausgedehnten Spaziergang machen oder auch die Arbeitsposition ändern (was bei sitzenden Tätigkeiten schon Wunder wirken kann). Ein Kirschkernkissen auf die schmerzende Kopfregion, sowohl kalt (Eisfach) als auch warm (Mirkowelle) angewendet, bringt schon häufig prima Linderung. Wenn aber alle Stricke reißen und die oben erwähnten Dinge nicht die gewünschte Schmerzfreiheit bringen, zögern Sie nicht zu lange mit der Anwendung von Schmerzmitteln. Denn wenn der Kopfschmerz erst einmal so richtig Besitz von Ihnen ergriffen hat, muss die Medikamentendosierung schon wesentlich höher ausfallen, als wenn Sie einfach eine Stunde eher zu den Tabletten gegriffen hätten. Ibuprofen oder auch Aspirin (bis zur 36. SSW) können Sie bedenkenlos laut Packungsanweisung über einen kurzen Zeitraum nehmen!

Wichtig ist jedoch immer: treten im letzten Drittel der Schwangerschaft schwere Kopfschmerzen in Verbindung mit Sehstörungen, Erbrechen oder Oberbauchschmerzen auf, so sollten Sie umgehend Ihre Hebamme oder Ärztin/Arzt aufsuchen. Diese Kombination der Schmerzen kann ein Warnhinweis für ernsthafte, schwangerschaftsbedingte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Gestose oder Präeklampsie sein!

Sich ab und zu einmal Entspannungsphasen zu gönnen ist in der Schwangerschaft wichtig. Kraft tanken tut ja schließlich immer gut! Und Ihr Baby lernt direkt, wie das geht!
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