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Kinderzimmer

Sicher und stressfrei mit Baby und Kleinkind umziehen

Ein Umzug ist allein schon stressig genug: Alles muss verpackt werden, ein Umzugswagen gemietet und die Behörden müssen aufgesucht werden.

Muss man auch noch auf ein Kind oder Baby achtgeben, nimmt der Stress schnell überhand. Wir geben einige Tipps, wie Sie sich bestens auf den Umzug mit der ganzen Familie vorbereiten. Viele Eltern fragen sich, gerade wenn es etwas weiter weg geht, ob ein Umzug die Kinder nicht zu stark belastet oder aus dem gewohnten Umfeld reißt. Das kommt ganz auf das Kind an. Bis zum Alter von etwa drei Jahren sind die Eltern die wichtigsten Bezugspersonen eines Kindes. Solang es seine Eltern bei sich hat, wird die Eingewöhnung an die neue Umgebung leicht fallen. Bei älteren Kindern kann es etwas problematischer werden: Freunde erschweren die Trennung und Sie müssen mit Eingewöhnungszeit rechnen. Doch auf was ist noch zu achten, wenn die Familie umzieht?

 

Ob der Umzug für ein Baby stressig wird, entscheiden unter anderem die Eltern. Babys verstehen nicht, wieso die großen Zimmer plötzlich leer und voller Kartons sind, sie können die Vorfreude auf ein neues Heim nicht nachvollziehen. Dagegen spüren sie aber die Hektik und Nervosität der Eltern. Die Unruhe ganz und gar zu vermeiden, wird kaum möglich sein, doch der Stress kann schon im Vorfeld vermindert werden, wenn man früh plant und auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht.
Machen Sie sich den Umzug so leicht wie möglich: Anstatt ewig nach einer geeigneten Spedition zu suchen, können Sie im Internet auf www.umzugsauktion.de eine Anfrage einstellen und auf Angebote warten. Beantragen Sie rechtzeitig Urlaub für den Umzug. Wägen Sie ab, ob Sie selbst genügend Zeit haben oder ob es nicht doch stressfreier wäre, Möbelpacker, Maler und Fliesenleger zu engagieren. Und sehr wichtig: Beauftragen Sie früh einen Babysitter! Wenn all diese Dinge geklärt sind, werden Sie selbst gelassener vor dem Umzug sein und Ihr Kind nicht unbeabsichtigt belasten.

Wenn möglich sollten Babys am Tag des Umzugs nicht mit dabei sein. Es wäre gut, wenn der Babysitter auch eine vertraute Person wäre, wie die Großeltern oder Onkel und Tante. Packen Sie die Kisten für das Kinderzimmer zuletzt und halten Sie die Kartons mit Spielzeug und Zubehör immer griffbereit. Im neuen Heim sollte auch das Kinderzimmer das Erste sein, was Sie aufbauen. Selbst wenn anschließend noch handwerkliche Arbeiten anfallen, hat das Baby einen Rückzugsort. 


Vermeiden Sie es allerdings am besten den Umzug als Gelegenheit zu nutzen und neue Möbel für das Kinderzimmer zu kaufen. Kleine Kinder gewöhnen sich besser an einen neuen Ort, wenn sie vertraute Elemente aus der alten Wohnung wiederfinden.

© Jupiterimages/Goodshoot/Thinkstock

Bei dem Umzug mit etwas größeren Kindern gibt es dagegen andere Dinge zu beachten. Schon deutlich vor dem eigentlichen Umzugstag sollten Sie die anstehende Veränderung Ihrem Kind deutlich machen. Die Trennung vom Kindergarten oder der Schule sollte keine Nebensächlichkeit für Sie sein: Informieren Sie Lehrer und Erzieher und planen Sie eine Abschiedsparty. Am besten sollten Sie die Auswahl eines neuen Kindergartens oder einer Schule mit Ihrem Kind zusammen vornehmen und sich dabei die neue Stadt und Umgebung ansehen.

Auch die Gründe für den Umzug sollten Sie mit Ihrem Kind besprechen und es aktiv in die Planung einbinden. Packen Sie Kartons zusammen und fragen Sie, ob es bestimmte Wünsche für das neue Kinderzimmer hat und wie es das gern gestalten würde. Doch auch hier sollte wie bei Babys gelten: Das Zimmer zuletzt abbauen und als erstes im neuen Heim aufbauen, Kuscheltiere und Spielsachen bereithalten.

Am Umzugstag selbst sollten Sie Ihr Kind einschätzen und dementsprechend planen, ob Sie es besser zu einem Babysitter geben oder mitnehmen. Die Fahrt im Umzugswagen kann spannend sein, ebenso wie das Erkunden der neuen Wohnung und das helfen mit leichteren Kartons. Hierbei sollten Sie genügend Pausen und Zeit zum Spielen für das Kind einplanen. Wenn sich das Kind frei in der unfertigen Wohnung bewegt, sollten Sie darauf achten, dass Gefahrenquellen wie Steckdosen bereits kindersicher gemacht wurden und keine losen Kleinteile, Medikamente oder gefährliche Werkzeuge herumliegen.

Dann steht dem stressfreien Umzug mit den Kindern nichts mehr im Wege.




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