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Ihre Stillfragen

Krankheit, schlechter Schlaf & Zahnen


... sind Situationen, die den Eltern den Schlaf rauben und sie beunruhigen. Hier finden Sie ein paar nützliche Tipps - vor allem zum druchschlafen Ihres Babys!

Frage:
Ich habe seit ein paar Tagen folgendes Problem: Mein Sohn (4 Wochen alt) ist praktisch die ganze Nacht lang wach. Er liegt dann neben mir und macht permanent Geräusche als wenn er drückt. Er läßt dann auch sehr viel Luft raus, wird dadurch aber nicht ruhiger. Ich komme nun kaum noch zum Schlafen. Sollte ich besser versuchen, ihn in seinem eigenen Zimmer schlafen zu lassen? Was kann ich vielleicht sonst noch tun? Vielen Dank schon mal!

Antwort:
Ich denke, dass Ihr Sohn sich bestimmt wohler fühlt, wenn er bei Ihnen sein kann. Allerdings ist es natürlich wichtig, dass auch Sie als Mutter schlafen können. Legen Sie ihn nachts an? Schläft er dann nicht wieder darüber ein? Bestimmt haben Sie auch schon sein Bäuchlein gerieben, damit er sich beruhigt. Viele Mütter machen gute Erfahrung mit der sogenannten "Windsalbe". Vielleicht bringt sie auch Ihrem Sohn Erleichterung und somit Ihnen die nötige Nachtruhe. Viel Erfolg und einen guten Schlaf, wünscht Ihnen Elke Vogt
Frage:
Meine Tochter Tina ist jetzt 14 Wochen alt. Vor ca. 4 Wochen hat sie das erste Mal durchgeschlafen (von 20.30 - 06.30). Das ging auch zwei Wochen lang gut. Seit einigen Tagen wird sie in manchen Nächten wieder mehrmals (2-3 mal) pro Nacht wach. Steck ich ihr dann den Schnuller rein, schläft sie sofort wieder ein. Gestillt wird sie dann wieder zwischen 05.00 und 06.00 Uhr, dann hat sie wieder hunger. Sie schläft auch abends mit Schnuller ein, aber das hat sie von Anfang an gemacht. Tagsüber hat die Kleine schon einen festen 4 Stunden-Rhytmus. Wieso ist sie nun auf einmal nachts so unruhig? Oder bin ich zu sehr verwöhnt, weil sie so früh schon durchgeschlafen hat?
Antwort:
Es ist physiologisch normal, dass Ihre Tochter bis zu 9 mal in der Nacht aufwacht und erst in einem Alter von 9 bis 48 Monaten tatsächlich 4 bis 6 Stunden durchschlafen kann. Dass Tina es bereits tat, ist eine feine Sache, aber entspricht nicht der Norm. Leider wird bei keinem anderem Thema so geschwindelt, wie beim Durchschlafen von Babies! Dadurch werden Sie als Mutter in eine Erwartungs- haltung gebracht, die für Ihr Kind tatsächlich kaum möglich ist, zu erfüllen. Ausserdem kommt Tina nun in ein Alter, indem sie tagsüber schon eine Menge erlebt und das verarbeitet jedes Baby und Kleinkind in der Nacht. Geben Sie Ihr Zeit und Ihre Geduld, dann ist es alles ein wenig leichter. Lieben Gruß Elke Vogt

Frage:
Ich lebe zur Zeit in Amerika, habe vor knapp 6 Wochen eine Tochter bekommen und stille voll. Was mich seit einigen Tagen beunruhigt ist, dass Tammy seit (heute) 5 Tagen keinen Stuhlgang mehr hatte und die Aerzte hier sagen, sie muesste mindestens 3x taeglich die Windel vollhaben. Sie zeigt ansonsten aber keinerlei Anzeichen, dass es ihr schlecht geht oder ihr der Bauch weh tut. Ich will daher nicht zum Kinderarzt gehen, da man hier gleich irgendwelche Medikamente verschrieben bekommt. Nun meine Frage an Sie: was ist normal oder wie oft muss ein Baby in diesem Alter Stuhlgang haben und was kann man dafuer tun? Ich wuerde mich sehr ueber eine Antwort von Ihnen freuen.
Antwort:
Bei einem vollgestillten Baby ist es normal, wenn es bis zu 2 Wochen dauert bis der Stuhlgang erfolgt. Die längste Dauer ist mir bei einem Baby von 21 Tagen bekannt. So lange sich Ihr Baby wohl fühlt und munter ist, dann ist das auch in Ordnung. Sollten Sie sich jedoch weiter Sorgen um das Wohlbefinden Ihres Kindes machen, sprechen Sie wieder mit Ihrem Kinderarzt!
Nehmen Sie doch auch Kontakt zur La Leche Liga in den Staaten auf, dann werden Sie vor Ort optimal informiert. Lieben Gruß in die USA und weiterhin viel Freude mit Ihrem Baby, herzlich, Elke Vogt
Frage:
Meine Tochter ist jetzt 11 Wochen alt. Bisher hat es mit dem Stillen recht gut geklappt. Sie trinkt immer nur 5-7 Minuten an einer Brust, nimmt aber regelmäßig an Gewicht zu. Nun ist es seit ein paar Tagen so, dass sie immer vor dem Stillen so heftig schreit, das man sie sehr schwer beruhigen kann und sie dann vor Erschöpfung einschläft. Dass zehrt sehr an meinen Nerven- vor allem nachts. Wenn sie sich dann beruhigt hat, trinkt sie. Was kann ich gegen dieses Schreien tun, oder was mache ich falsch?
Antwort:
Stillen Sie bitte Ihre Tochter rücklings. Das bedeutet, dass Sie als Mutter auf dem Rücken liegen und die Kleine auf Ihrem Bauch. Stützen Sie leicht ihr Köpfchen mit einer Hand ab, aber bitte ohne zu verkrampfen. Auf diese Art und Weise trinkt sie die Muttermilch gegen die Schwerkraft ab und die Milch kommt nicht ganz so schnell in Ihren Magen. Das ist vermutlich die Ursache. Sie machen auf keinen Fall etwas falsch. Mailen Sie mir bitte, wie Sie damit klar kommen. Lieben Gruß und eine ruhige Nacht, herzlich, Elke Vogt
Frage:
Mein Sohn Ulli 9Monate hat jetzt 3 Zähne und hat mich gestern beim Stillen ganz empfindlich gezwickt. Was kann ich dagegen tun?
Antwort: Nehmen Sie Ihren Sohn Ulli ohne große Umstände von der Brust, wenn Sie den Eindruck haben, das er gestillt ist. Er kann dann nicht ausprobieren, ob Sie auf das Beißen reagieren. Legen Sie deshalb zum Schluss der Stillmahlzeit Ihren Finger in die Nähe des kleinen Mundes, um schnell den Saugschluss (Vakuum im Kindsmund) zu lösen und schieben Sie Finger zwischen den kleinen Kiefer, damit er nicht zubeißen kann. Bieten Sie ihm gleich nach dem Abnehmen von der Brust etwas zum Beißen an. Wichtig ist, dass Sie dem Biss oder dem fast-Biss zuvorkommen, deshalb halten Sie zum Beispiel einen Beißring, Veilchenwurzel, harte Brotrinde oder sein Lieblingsspielzeug hin. In diese Sachen darf er beißen und seine neuen Zähnchen einsetzen. Sagen Sie Ulli deutlich, das er nicht beißen darf. Babys auch in diesem Alter, verstehen viel, viel mehr, als wir Erwachsenen glauben. Wenn Sie dann doch von einem Biss überrascht werden, dann drücken Sie ihn in Richtung Ihrer Brust, also an sich heran. Auf keinen Fall sollten Sie ihn von der Brust "reißen", denn damit verstärkt sich der Druck seiner Kiefer noch mehr. Die meisten Babys lassen dann erschreckt los. Die Zähne sind übrigens kein Grund abzustillen. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, das mich meine jüngste Tochter begeistert mit den ersten Zähnchen gebissen hat, aber danach selbst mit 20 kleinen Zähnchen nicht mehr. Schließlich wollen unsere Kinder sich nicht ihre tolle Nahrungsquelle durch Beißen versiegen lassen. Ich wünsche Ihnen weiterhin eine "beißfreie" Stillzeit, Elke Vogt
Frage:
Wie kann ich meine Brustwarzen vorbereiten auf das Stillen? Ich erwarte im nächsten Monat mein erstes Kind.
Antwort:
Ich freue mich, dass Sie sich bereits während Ihrer Schwangerschaft mit dem Stillen beschäftigen. Das ist eine ganz hervorragende Voraussetzung um erfolgreich Ihr Baby zu stillen. Sie brauchen Ihre Brustwarzen nicht besonders vorzubereiten, es sei denn, Sie haben Hohl- oder Flachwarzen. Wenn dies der Fall ist, sprechen Sie mir Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme darüber oder mailen Sie mir, damit ich Ihnen die nötigen Hilfen empfehlen kann. Empfehlen möchte ich Ihnen 2 Bücher:
  • das Stillbuch von Hannah Lothrop (neueste Auflage beachten!) Kösel Verlag
  • Stillen von Marta Guoth-Gumberger und E. Hormann (GU Verlag)
Lesen Sie auch meine Artikel im Stillalmanach bei http://www.ichstille.de. Dort erhalten Sie auch viele wichtige Infos zum Stillen. Beachten Sie vor allem den Artikel "Erfolgreicher Start in die Stillzeit". Empfehlenswert ist, dass Sie sich diesen Artikel ausdrucken und mit zur Entbindung nehmen, damit Ihnen die Häufigkeit des Anlegens während der ersten Lebenstagen bekannt ist. Wenn Sie die Adresse einer Stillgruppe in Ihrer Nähe möchten, mailen Sie mir bitte Ihren Wohnort oder die Postleitzahl. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Geburt und einen guten Start in Ihre Stillzeit, für weitere Frage stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung! Herzlichst, Elke Vogt
Frage:
Mein Sohn (7 Monate) verweigert die Flasche. Da er jedoch nur an der Brust (oder im Kinderwagen) einschläft, weiß ich nicht, wie und ob ich bald abstillen soll oder kann. Er bekommt morges die Brust, mittags einen Gemüsebrei und dazu etwas Wasser in einem Trinklernbecher (danach oft die Brust, damit er schläft). Nachmittags die Brust, abends einen Milchbrei und danach, zum Einschlafen, wieder die Brust. In der Nacht wacht er 1-2 mal auf und bekommt die Brust, was kann ich tun?
Antwort:
Für mein Verständnis verhält sich Ihr Sohn wie jedes andere Stillkind in seinem Alter. Da Sie Mahlzeiten bereits eingeführt haben und weiterhin stillen, ist es soweit die optimale Ernährung für Ihren Sohn mit 7 Monaten. Sie sollten überlegen, ob Sie ihm auch weiterhin die Sicherheit, die er durchs Stillen erfährt, geben möchten, denn er ist jetzt im Krabbelalter und erlebt seinen Tag schon viel intensiver, Sie geben ihm dann den nötigen Rückhalt und davon möchte er noch nicht lassen. Wenn Sie aber ganz sicher sind, dass Sie abstillen möchten, dann schreiben Sie mir auch nochmal. Wenn Sie eine Stillgruppe in Ihrer Nähe suchen, dann mailen Sie mir bitte auch nochmals. Lieben Gruß, Elke Vogt


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