babywelt blog
Immer wieder hören und lesen wir von Themen, die für uns Eltern interessant sind. Seien es Neuigkeiten von Messen, spannende Produktneuheiten, Interessantes aus der Politik oder auch aktuelle Testergebnisse. Darüber möchten wir Sie regelmäßig informieren. Machen Sie mit - wir sind gespannt auf Ihre Meinung!
24.01.2013 - C. Sachers

Voll im Trend – Mutterpasshüllen
Bis vor einiger Zeit hat man den etwas uncharmanten, hellblauen Mutterpass wenn überhaupt, dann in eine transparente Hülle von einem der großen Babynahrungshersteller gepackt.
Mittlerweile gibt es so viele schöne, unterschiedliche Modelle von Mutterpasshüllen, dass es richtig Spaß macht, ihn in eine hübsche Verpackung zu stecken. Nicht mehr der neutrale Organizer Look sind angesagt, richtig lustig und bunt sind die neuen Modelle. Egal, ob aus Stoff, Leder oder Filz – die Mutterpasshülle ist ein tolles Geschenk für die Freundin, die Schwester oder Kollegin, um ihr zu zeigen, dass man sich mit ihr auf die spannende Zeit der Schwangerschaft freut.
Wir haben die schönsten Modelle zusammengesucht und wünschen viel Spaß beim Aussuchen!
8.10.2012 - C. Sachers

Es ist immer wieder ein besonderer Termin, auf den ich mich besonders freue. Zum einen besuche ich meine langjährige Zweitheimat und sehe alte Freunde wieder, zum anderen bin ich immer gespannt, welche neuen Produkte und Trends mich dieses Jahr auf der Messe erwarten. Sehr viel internationales Publikum, viele asiatische Hersteller (die überwiegend mit ihren asiatischen Besuchern unter sich bleiben), deren Produkte bei uns nicht so bekannt sind, obwohl sie vom Aussehen her unseren Lieblingsmodellen recht ähnlich sind...
Die großen Kinderwagen- und Autositzhersteller schotten ihre Stände oft nach außen etwas ab, man kommt nur gegen Visitenkarte oder „mit Termin“ in den Genuss, sich die neuen Modelle zeigen zu lassen. Dann kann man in langen, farblich sortierten Reihen die nebeneinander aufgebauten, neuen Modelle auf sich wirken lassen. Gerade bei den Autositzen habe ich den Eindruck, dass die Sicherheit immer noch weiter verbessert wird durch neue Technologie und den Erkenntnissen aus Crash- und anderen Tests.
Es gibt viel zu entdecken, immer wieder findet man neue, kleine Firmen, die mit tollen Ideen etwas Eigenes wagen. Oft sind deren Stände etwas abseits, es lohnt sich also alle Gänge der Messehallen „abzulaufen“. Besonders schön zu erleben ist es, mit welcher Freude und Leidenschaft die kleinen, inhabergeführten Firmen ihre Produkte präsentieren. Die interessantesten Gespräche führt man meistens an deren Ständen. Zum Beispiel bei der dänischen Firma Franck&Fischer, bei dem Hamburger Label Hansekind oder auch den Berliner Designern von jäll & tofta, deren 4-fach umbaubares Kinderbett Rocky mich bezüglich Design und Idee sehr beeindruckt hat. Oder auch das Babyfon mit Video namens Babyping, speziell für i-Phone und i-Pad entwickelt. Klein, schick und kabellos über W-LAN zu nutzen, ein tolles Produkt, das auch prompt einen der begehrten Innovation Awards 2012 der Kind & Jugend erhalten hat.
Abends ist man von der trockenen Luft, den vielen Gesprächen, neuen Produkten, absoluter Reizüberflutung und dem gefühlten „Halbmarathon“ zwar völlig erschöpft, aber es hat sich wieder gelohnt. Mit vielen neuen Eindrücken und noch mehr Katalogen im Gepäck geht´s wieder nach Hause – bis zum nächsten Jahr (dann mit Kilometerzähler...).
14. August 2012 (C. Sachers)

Eine Sache hat mich in unserem letzten Urlaub irritiert und ich bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll...
In einem schönen Hotel an einem schönen Urlaubsort in Spanien fielen uns beim Abendessen immer mehr Familien auf, die ihre Kinder beim Essen vor ein I-Pad oder anderen Computer gesetzt haben, einen Comicfilm laufen ließen und das Kind nebenher mehr oder weniger gegessen hat.
Für die Eltern ist das sicher eine bequeme Sache, da das Kind vergleichsweise ruhig am Tisch sitzt und die Eltern nicht „stört“. Für die Nachbartische vermutlich auch ganz angenehm, da es kaum „Gemecker“ und Diskussionen gibt. Aber ist das wirklich eine Lösung? Lernen die Kinder so, sich beim gemeinsamen Abendessen zu benehmen, an der Familienkommunikation teilzunehmen, mit Besteck umzugehen? Als absolute Ausnahme könnte ich das vielleicht noch verstehen. Auch als Notlösung, um mit Kleinkind nach dem Abendessen noch ein wenig am Tisch sitzen bleiben zu können, um wenigstens selber in Ruhe fertig essen zu können, ok. Aber als pauschale Bespaßung und zur Ruhigstellung fand ich das nicht schön!
Dann doch lieber ein gemeinsames Essen am Tisch, an dem die Kinder ganz normal wie alle Familienmitglieder teilnehmen, mit allen Anstrengungen und Mühen, die ein Kleinkind am Tisch nun mal bedeuten. Natürlich ist „Erziehung“ im Restaurant schwierig. Was tut man, wenn das Kleine zum zigsten Mal die Gabel auf den Boden wirft oder mit dem Essen rummatscht, statt zu essen? Man möchte nicht groß auffallen, will aber auch nicht alles durchgehen lassen. Nicht ganz einfach in dieser Situation entspannt zu bleiben. Trotzdem finde ich es wert, diese Phase durchzustehen und die Kinder am Essen teilhaben zu lassen. Es sind ja nur ein paar Monate, in denen es mühsam ist. Mit der Zeit klappt das gemeinsame Essen immer besser, wenn die Kleinen bei den Großen abgucken können, wie man sich so am Tisch verhält. Oder ist diese Vorstellung „altbacken“ und „romantisch“?
Wie sehen Sie das? Finden Sie die Nutzung von Computern am Tisch ok? Überwiegt vielleicht doch das Bedürfnis nach einem „ruhigen“ Abendessen ohne Gezeter?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
19. Juli 2012

Was ist eigentlich geworden aus dem Rechtsstreit zwischen Ökotest und Vulli, dem Hersteller der in Frankreich und zunehmend auch bei uns so beliebten Giraffe Sophie?
In Kurzform:
Bei der seit 1961 hergestellten Spielzeug-Giraffe aus Naturkautschuk wurden bei einem Materialtest, den Ökotest im November 2011 durchgeführt hat, erhebliche Mengen an nitrosierbaren Stoffen gefunden, die sich aus dem Naturkautschuk gelöst haben und aus denen sich im Körper wohl krebserregende Stoffe bilden können. Ökotest beurteilte das Produkt als „ungenügend“. Andere Berichte gehen von der Unbedenklichkeit des Naturkautschukspielzeugs aus, zum Beispiel ein Bericht auf bild.de über Tests des TÜV von Öko-Spielzeug. Tja, was stimmt denn nun?
Was ist seitdem geschehen? Der Hersteller Vulli hat sich gegen diese Einschätzung juristisch gewehrt, was natürlich verständlich ist. Es gab eine einstweilige Verfügung gegen Ökotest, die aber mittlerweile wieder aufgehoben wurde. Ökotest darf die süße Giraffe nun wieder als „nicht verkehrsfähig“ bezeichnen.
Wenn wir es richtig verstehen, geht der Streit wohl gar nicht um tatsächlich gemessene Werte, sondern vielmehr darum, ob die deutsche „Bedarfsgegenständeverordnung“ (Wörter gibt es...) oder die 2013 auch bei uns in Kraft tretende EU-Spielzeugverordnung die Grenzwerte für die bedenklichen Stoffe in Kinderspielzeug regelt. Problem ist, dass die deutsche Regelung viel niedrigere Grenzwerte zulässt als die europäische.
Das beunruhigt uns Eltern nun doch. Im Zweifel sind für unsere Kinder doch möglichst niedrige Grenzwerte an schädlichen Substanzen sinnvoll, oder? Die Bundesregierung versucht nun anscheinend, trotz Inkrafttreten der europäischen Regelung ab Juli 2013 die strengeren deutschen Grenzwerte weiterhin gelten zu lassen, wegen der „besonderen Gesundheitsgefahren“, die durch die nitrosierbaren Amine und Nitrosamine verursacht werden können. Auch das ist nur schwer verständlich, weil die Gefahren für Kinder in anderen Ländern doch genauso bestehen.
Ein komisches Gefühl bleibt aber schon... Man geht doch eigentlich davon aus, dass gerade bei Kinderspielzeug solche Tests gemacht werden, bevor das Produkt auf den Markt kommt, oder?! Wie soll man nun mit dem ganzen hin und her umgehen? Eigentlich interessieren uns die ganzen Grenzwerte wenig, wir können sie ja auch gar nicht einordnen, wir möchten überhaupt keine gesundheitlich bedenklichen Substanzen im Spielzeug für unsere Babys haben!
Mittlerweile wurde die Produktion laut Hersteller so umgestellt, dass die deutschen Vorschriften zweifelsfrei eingehalten werden. Ältere Produkte werden von der deutschen Vertriebsfirma Elements for Kids seit Juni 2012 zurückgenommen und umgetauscht.
Wenn nun weniger schädliche Substanzen aus dem Naturkautschuk gelöst werden und unsere Babys dadurch weniger belastet werden, dann hat dieser ganze Streit ja vielleicht auch etwas Gutes...
Weitere Informationen zum Thema:
die Sicht von Ökotest: http://www.oekotest.de/
TÜV Test von Öko-Spielzeug: http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchertipps/
die deutsche Vertriebsfirma: http://www.efk-berlin.com/
Vulli Giraffe Sophie in creme-braun
- von vulli. Mit der lustigen Giraffe Sophie in creme-braun von Vulli haben die Allerkleinsten ab 0 Monaten mächtig viel Spaß. Denn die kleine Giraffe aus hochwertigem Naturkautschuk ist ein hervorragender Spielgefährte, der zudem auch noch die Sinne von kleinen Babys spielerisch trainiert. € 15,90Vulli Greifling Sophie
- von vulli. Schon Neugeborene können mit dem kuschelweichen Greifling Sophie in creme von Vulli spielen! € 19,906. Juli 2012 - verschmutztes Wasser in Badeseen?
Erschreckende Ergebnisse von Wasserqualität in Badeseen
Was gibt es Schöneres, als im Sommer im kühlen Nass zu Planschen, buddeln, bauen und matschen?! Doch leider fühlen sich im seichten Uferwasser auch jede Menge Keime pudelwohl, wie der ADAC herausgefunden bzw. gemessen hat. Im letzten Jahr wurden Wasserproben an 60 Badestellen deutscher Seen analysiert, das Ergebnis wurde jetzt veröffentlicht.
Einerseits steigen die Besucherzahlen in deutschen Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen, weil vor allem Familien zunehmend in Deutschland Urlaub machen. Es hat ja auch viele Vorteile: Es wird (normalerweise) nicht so heiß wie in Südeuropa und man muss nicht so weit mit den Kindern im Auto fahren, was auch ganz angenehm ist.
Da erschreckt es uns andererseits, dass der ADAC bei der Untersuchung der Wasserqualität in vielen deutschen Badeseen erhebliche Belastungen mit Keimen gemessen hat, die z.B. Durchfall verursachen können. Die gute Nachricht ist, dass in 80% der Seen problemloses Planschen möglich ist. Aber bei 20% ist es eben auch bedenklich und wir können unsere Kinder nicht sorglos im Wasser spielen lassen. Die Ursache für die Verschmutzung sind wohl hauptsächlich Hunde- und Vogelkot.
Die Wasserqualität wird ständig auch von der Europäischen Union überprüft, nur eben meistens an Stellen, an denen unsere Kinder keine Sandburgen bauen, nämlich weiter draußen und in 1 Meter Wassertiefe. Die Ergebnisse geben natürlich auch eine gute Vergleichbarkeit der verschiedenen Badestellen, aber leider keine realistische Einschätzung der Qualität im Uferbereich. Gerade die ist aber für uns Eltern interessant, da die Kleinsten ja kaum so weit heraus schwimmen und die Füßchen auch noch nicht bis in 1 Meter Tiefe reichen.
Da die Messungen in 2011 durchgeführt werden, mag es sein, dass die Zahlen in diesem Jahr wieder anders aussehen würden (die Hoffnung stirbt zuletzt...). Wir wissen auch nicht, was die Messungen an den Stränden anderer Urlaubsgebiete ergeben hätten, ob sie von den Messmethoden und den Grenzwerten mit diesen Testergebnissen vergleichbar wären. Vielleicht sind die Uferstreifen anderer Seen und Meere in Italien, Spanien, Frankreich, Kroatien und all den anderen beliebten Familienreisezielen genauso belastet, aber diese veröffentlichten Messergebnisse erschrecken uns schon.
Zu hoffen bleibt, dass die zuständigen Behörden, Städte und Gemeinden diese Ergebnisse ernst nehmen und versuchen, die Wasserqualität an ihren Badeseen zu verbessern. Man kann dem Wasser ja nur bedingt ansehen, ob es verschmutzt ist. Wir möchten gerne mit unseren Kindern an den vielen wunderschönen Badeseen planschen, spielen und schwimmen üben können ohne Angst haben zu müssen, dass unsere Kinder krank werden!
Wir würden uns sehr über Ihre Meinung zu dem Thema freuen.
Empfinden Sie das als Panik-Mache oder sind Sie ebenfalls beunruhigt über diese Neuigkeiten?
Schreiben Sie uns eine email an: info@babywelt.de
Weitere Informationen zum Test unter www.adac.de/wasserqualitaet
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