Sommer-Hitze

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So kommen Babys gut durch die heiße Jahreszeit

Die Hitze im Sommer macht nicht nur Großen zu schaffen, auch Babys leiden darunter. Locker anliegende Kleidung aus Baumwolle sorgt dafür, dass Schweiß sich nicht auf der Babyhaut staut. Am besten gehen Eltern nach dem Zwiebelschalenprinzip vor. Über einen ärmellosen Body werden eine dünne kurze Hose und ein Shirt gezogen. Schwitzt das Baby, wird einfach eine Schicht abgelegt. Bei großer Hitze genügt ein Kurzarmbody. Ist es morgens noch etwas frisch, hilft eine leichte
Baumwolljacke mit Kapuze. Zu warm ist es dem Baby dann, wenn sich die Haut im Nacken verschwitzt anfühlt. Ein Sonnenhut ist im Sommer Pflicht, denn so wird die Kopfhaut vor Sonne und Hitze
geschützt. Achtung, Säuglinge erleiden schnell einen Sonnenstich. Wenn das Baby das Bindeband nicht mag, ist eine Schirmmütze eine gute Wahl. Als Faustregel gilt: Schatten ist immer besser als Sonnencreme.

Bei Hitze gut unterwegs
Für Spaziergänge im Sommer eignen sich der frühe Vormittag oder die Abendstunden, vor allem in
der Stadt. Denn hohe Ozonwerte über 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft können die Atemwege des Babys reizen. Babys, die während der Hitze im Sommer geboren werden, warten am besten eine Woche, bevor sie zum Spazieren ausgefahren werden. Bei Hitze ist der Kinderwagen geeigneter als das Tragetuch. Eine dünne Mullwindel reicht als Decke aus. Schatten spendet ein Sonnensegel oder ein montierbarer Schirm. Mullwindeln als provisorisches Sonnensegel schützen zwar vor Lichteinfall,
nicht jedoch vor UV-Strahlen. Das Regendach ist tabu, weil sich darunter die Hitze staut. Babys
sollten niemals alleine im Auto gelassen werden, auch nicht für ein paar Minuten. Denn sonst droht
ein tödlicher Hitzschlag.

So schläft das Baby auch im Sommer angenehm
Damit der Nachtschlaf bei Hitze gewährleistet ist, sollten tagsüber die Rollläden im Babyzimmer
unten bleiben. Vor dem Zubettgehen kann durchgelüftet werden. Bei tropischen Temperaturen helfen
nasse Handtücher auf dem Wäscheständer, denn das verdunstende Wasser spendet Kühle. Der
Ventilator sollte besser nicht laufen, wenn das Baby schläft. Wasserabweisende Laken sind im Sommer aufgrund der Stauhitze keine gute Idee. Kurzarmbody und leichter Baumwollschlafsack reichen aus.
Voll gestillte Babys und auch Flaschenkinder bis ca. 4 Monate brauchen im Sommer nicht mehr Flüssigkeit. Erst wenn das Baby Breikost bekommt können zwischendurch Getränke angeboten werden.
Am besten eignet sich stilles Wasser.
Ab dem Beikostalter sollten es mindestens 400 ml Extraflüssigkeit im Sommer sein. Je älter die Kinder werden, desto höher ist ihr Flüssigkeitsbedarf. Kinder von ca. ein bis vier Jahren sollten schon mindestens 850 ml Extraflüssigkeit zu sich nehmen.

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