Elektrosmog – eine Belastung für das Baby?

Der technische Fortschritt hat unser Leben in den letzten Jahren gehörig umgekrempelt. Kaum ein Haushalt, in dem sich kein Handy, WLAN-Router oder Fernseher mehr finden lässt. Doch derartige elektrische Geräte geben eine Strahlung an ihr nahes Umfeld ab. Inwieweit kann sich daraus eine Schädigung für Kleinkinder ergeben?

So wirkt die Handystrahlung auf den Organismus

Stark umstritten ist die Frage, ob aus den verwendeten Geräten eine gesundheitliche Belastung für uns Menschen entstehen kann. Gesichert ist jedoch die Erkenntnis, dass der Körper eines Neugeborenen darauf deutlich sensibler reagiert. Die Haut, die Organe, das Knochengerüst – jede einzelne Zelle im Leib eines Babys ist sehr fragil und empfindlich. Wird im nahen Umkreis des Kindes häufig telefoniert, so kann die Knochendichte des Nachwuchses abnehmen. Auch die Gedächtnisleistung soll in diesen Fällen nachlassen. Das Blutbild neigt dagegen zum Verkleben einzelner Blutkörperchen – verstopfen diese die Adern, drohen massive gesundheitliche Schäden.

Elektrosmog möglichst vermeiden

Sicherlich ist es in den heutigen Zeiten kaum noch möglich, die Fernseher- oder Handystrahlung gänzlich zu umgehen. Gerade in Mehrfamilienhäusern mit dünnen Zwischenwänden reichen bereits wenige Geräte in einem Gebäude aus, um eine vollständige Abschirmung des Babys unmöglich zu machen. Allerdings sollte genau das versucht werden. Ein ambitioniertes Vorhaben, das mit der Hilfe aller Familienmitglieder gelingen kann: Telefoniert wird ausnahmslos im Garten, der Router wird in der Nacht gänzlich vom Netz genommen, der Fernseher läuft nur in Abwesenheit des Kindes. Diese Maßnahmen senken die Strahlung, der der junge Organismus des Neugeborenen ausgesetzt ist – und sie fördern damit seine Gesundheit.

Gut gemeint – schlecht gemacht

Doch am stärksten reagiert das Kind nicht auf den Elektrosmog solcher Anlagen, die sich irgendwo im Haus befinden. Vielmehr wird die Strahlenbelastung im direkten Umfeld zum Problem. Zu denken sei etwa an das Babyphone, an Musikgeräte, sogar an die Steckdosen im Kinderzimmer. Selbst kleine Spielevorrichtungen, an denen sich ein Bildschirm befindet, können eine erhebliche Gefahrenquelle für den fragilen Körper darstellen. So sehr einige dieser Geräte einen sinnvollen Zweck erfüllen mögen – im nahen Umkreis eines Neugeborenen sollten sie erst dann zum Einsatz kommen, wenn sie über keinerlei messbare Strahlung mehr verfügen. Auch, wenn sie dadurch bei der Anschaffung oft im oberen Preissegment gesucht werden müssen.

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