Das Baby kommt – alles rund um die Geburt

Die Geburt - das Baby kommt
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Die Geburt

Steht der Termin der Geburt unmittelbar bevor, sorgen sich viele Frauen, ob sie den richtigen
Zeitpunkt erkennen. Wie fühlen sich richtige Wehen an und wann muss man sich auf den Weg ins Spital machen? Wehenschmerzen unterscheiden sich in ihrer Intensität und ihrem intervallartigen Auftreten von Koliken oder Bauchschmerzen. Deshalb erkennen Sie auf jeden Fall, wann Ihr Baby sich auf den Weg macht. Bei der ersten Geburt dauert die Eröffnungsphase in den meisten Fällen mehrere Stunden, sodass Sie genug Zeit für den Weg ins Krankenhaus haben.

Babys halten sich selten an den vom Menschen errechneten Geburtstermin. Halten Sie sich deswegen zwei Wochen vor dem Termin in Bereitschaft und organisieren Sie, dass rund um die Uhr jemand erreichbar ist, der Sie zur Geburt begleitet. Bei einer Spontangeburt platzt zuerst die Fruchtblase
und das Fruchtwasser läuft aus Ihrem Körper. Das kann bei einem Toilettengang geschehen, aber auch in der Öffentlichkeit. Nehmen Sie deswegen zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft immer ein Handtuch oder Wechselwäsche mit, wenn Sie das Haus verlassen.

Der Blasensprung

Tritt der Blasensprung ein, bevor die Wehen einsetzen, nehmen Sie eine möglichst liegende Position ein, bis Sie ins Spital gebracht werden und die Wehentätigkeit überwacht wird. Diese beginnen langsam und unregelmäßig und verstärken sich in ihrer Intensität, bis sich Ihr Muttermund bis auf zehn Zentimeter geöffnet hat. In dieser Zeit können Sie umherlaufen, um die Eröffnungsphase durch die Schwerkraft zu unterstützen. Bei jeder Wehe ziehen sich Ihre Muskeln zusammen und sorgen für Schmerzen. Atmen Sie in diesem Moment tief ein und aus, um Ihren Körper und das Baby mit notwendigem Sauerstoff zu versorgen. Denken Sie daran, dass die Geburt mit ihren Anstrengungen bald vorüber sein wird und Sie Ihr Baby im Arm halten können.

Ist der Muttermund vollständig geweitet, beginnen die Presswehen. In diesem Moment spüren Sie einen Drang, das Baby aus Ihrem Körper zu pressen, den Sie nicht verhindern können. Achten Sie trotzdem auf die Worte der Hebamme, diese gibt Ihnen den Rhythmus vor, in dem Sie atmen und pressen müssen. Während der Presswehen haben Sie Ihren Darm und die Blase nicht unter Kontrolle. Früher wurden Einläufe gemacht, um einer Darmentleerung während der Geburt vorzubeugen. Heute sieht man die Dinge gelassener und lässt Mutter Natur ihren Weg gehen. Sie werden auch zu beschäftigt sein, um sich darüber Gedanken zu machen.

Ist der Kopf geboren, müssen Sie noch eine Presswehe überstehen und Ihr Kind hat die Welt betreten. In diesem Moment sind alle Schmerzen und Tränen während der Geburt vergessen und für Sie und Ihr Baby beginnt das Abenteuer Leben.

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