Wie Männer im Kreißsaal ihre Partnerin am besten unterstützen

Männer im Kreißsaal

Männer im Kreißsaal

Die Geburt des gemeinsamen Kindes gilt für viele Paare als wichtigster Moment einer nicht selten Jahrzehnte andauernden Beziehung. Doch so sehr die Frau über Monate in ihrer körperlichen Mobilität eingeschränkt ist und letztlich zumeist unter Schmerzen im Kreißsaal liegt, kann der Mann das Geschehen kaum beeinflussen. Er ist dennoch der wichtigste Begleiter der baldigen Mutter – eine Rolle, mit der viel Verantwortung verbunden ist.

Dabei sein ist alles

Die wichtigste Form der Unterstützung sollte bereits in der grundsätzlichen Frage liegen. Möchte der werdende Vater bei der Geburt anwesend sein. Die Entbindung selbst darf von Beobachtern nicht unterschätzt werden: Viele der dabei auftretenden Situationen sind insbesondere für sanfte Gemüter nur schwer zu verarbeiten. Wer sich dergleichen nicht zutraut, wartet außerhalb des Geburtszimmers – und erspart der Frau somit eine weitere Sorge. Demgegenüber gehört die gemeinsam erlebte Niederkunft zu den Schlüsselerlebnissen eines jeden Paares. Kaum ein anderer Moment schweißt Mann und Frau so sehr zusammen wie die Geburt des Kindes.

In der Ruhe liegt die Kraft

Darüber hinaus ist es für den baldigen Vater allerdings schwierig, das im ablaufende Geschehen sinnvoll zu beeinflussen. Keinesfalls sollte dabei versucht werden, den Medizinern unter die Arme zu greifen. Läuft alles glatt, darf der Papa nach der Entbindung vielleicht die Nabelschnur des Neugeborenen durchtrennen. Bis dahin übt er sich in Zurückhaltung, steht den Ärzten und Hebammen nicht im Wege. Er wird auch keine Ratschläge zur Verbesserung der Lage erteilen. Je ruhiger und souveräner er mit der Situation umgeht, desto mehr Kraft kann er seiner Frau spenden.

Ein Moment für die Ewigkeit

Das Halten der Hände, das Abtupfen der nassen Stirn, das motivierende Zureden – Aufgaben, die der Mann für die Entbindende nun leisten kann. So gering diese Tätigkeiten auch wirken mögen, in der Hektik der Geburt geben sie einen echten Halt, können Schmerzen lindern und Ängste beruhigen. Sinnvoll ist es zudem, dass der Mann das Geschehen aufmerksam verfolgt. Denn er wird in vielen Monaten oder Jahren wohl der Mensch sein, der sich am besten an die Geburt erinnert – und der manche Erinnerung für die Ewigkeit bewahrt.

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